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Die Orgel von 1725 Alten Berichten zufolge wurde im Jahre 1727 eine erste Orgel gemäss einem Vertrag vom 21. Juli 1725 von dem Orgelbauer Johann Jacob Kräbes gebaut. Sie soll vier (einer anderer Bericht sagt acht) Register gehabt haben. Sie stand auf dem Chor hinter dem Altar. |
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Der Heimatforscher E. Günther vermerkt (Kartoffelstein 34/1994:5), dass zu Beginn des 18. Jahrhunderts nur wenige Landgemeinden eine Orgel besassen. Die Roringer Orgel von 1727 dürfte damit zu den ältesten Orgeln der Region zählen. Das Güterverzeichnis (Corpus Bonorum) von 1798 erwähnt, dass die Orgel bereits seit einigen Jahren gänzlich unbrauchbar wäre. Angesichts des Neubaus der Kirche wurde die Orgel im Jahre 1745 |
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Im Jahre 1969 wurde auf Antrag des Kirchenvorstandes die Orgel unter Denkmalschutz gestellt. Nach Abschluss von Restaurierungsarbeiten durch den Orgelbaumeister Albrecht Frerichs / Göttingen verzeichnet das Abnahmeprotokoll vom 29. November 1971 folgende Disposition der einmanualigen, mechanischen Orgel: |
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Drei Register wurden völlig neu angefertigt, wobei Mensuren von der v. Werder-Orgel in Wöllmarshausen - soweit als möglich - abgenommen wurden. Beim Prospekt-Prinzipal-4´-Register wurde angemerkt, dass es im 1. Weltkrieg abgeliefert worden wäre. |
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| In der Region existieren weitere Orgeln aus der Werkstatt August von Werder: in Berka bei Katlenburg, in Obernjesa und in Wöllmarshausen. |
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Bei dem Brand am Sonntag dem 07. November 1999 wurde die Orgel völlig zerstört. Wenige der großen Holzpfeifen sind in angekohltem oder halbverbrannten Zustand aufgehoben worden. Metall-Tröpfchen oder -Klümpchen, die Reste der Metall-Pfeifen, lagen in der Asche. Dort wo einst die Orgel stand, gähnt nun ein schwarzes Loch. | |||||||||||
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